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dem 2000 Jahre alten Kampfsystem hat sich eine moderne und dynamische
Sportart entwickelt. Neben dem Selbstverteidigungsaspekt ist Taekwondo
aber auch ein moderner Fitnessport mit Wettkampfcharakter für
alle Alterstufen beiderlei Geschlechts. Die Grundelemente des Taekwondo
sind neben dem Wettkampf die Grundschule, bei der die Basistechniken
erlernt werden, der Bruchtest (Kyokpa), bei dem die Effizienz der
erlernten Techniken überprüft wird, und die Selbstverteidigung
(Hosinsul) zur Abwehr verschiedenartiger Angriffe.
Nach einer festgelegten Anzahl von Trainingseinheiten können
Prüfungen abgelegt werden, die die Sportler berechtigen und
verpflichten, zur Trainingskleidung (Tobok) einen ihrer Graduierung
entsprechenden Farbgurt (Ty) zu tragen. Bei den Prüfungen sind
das erlernte technische Können und theoretische Wissen entsprechend
der Prüfungsordnung der DTU nachzuweisen.
Der Taekwondo-Anfänger beginnt mit einem weißen Gürtel
und erreicht nach dem Ablegen von zehn Leistungsprüfungen den
ersten Schwarzen Gürtel (1. Dan). Insgesamt gibt es zehn Schwarzgurtstufen. |